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Baubeginn an den Issinger Sickerbecken


Das große Sickerbecken östlich von Issing vor dem Umbau.

Die Umbauarbeiten an den Sickerbecken für die Entsorgung des Issinger Oberflächenwassers haben begonnen. Neue Bestimmungen des Wasserwirtschaftsamts verlangen eine „naturnahe“ Umgestaltung der beiden östlichen Becken an der Thaininger Straße und des westlichen Beckens nahe der Kiesgrube. Naturschutzrechliche Einwände drohten die Baumaßnahme zunächst zu verzögern, doch scheint diese Gefahr mittlerweile gebannt.

Die Umbaumaßnahmen an den Sickerbecken umfassen vor allem den Aushub  von Schlamm und Sedimenten sowie den Einbau gepflasterter Absetzbereiche. Dort sollen sich mitgeführte Partikel ablagern, bevor das eingeleitete Oberflächenwasser beruhigt in die eigentlichen Becken überfließt und dort schnell versickert. Entsprechend wird das große Becken an der Thaininger Straße – anders als bisher – die meiste Zeit des Jahres trocken fallen.

Diese Planung warf jedoch naturschutzrechtliche Bedenken auf. Im großen östlichen Becken wurden vor 20 Jahren geschützte Arten wie Kammmolch und Gelbbauchunke festgestellt. Um Beeinträchtigungen für diese Amphibien auszuschließen, soll ein 60 qm großes Areal doch ganzjährig mit Wasser gefüllt bleiben. Außerdem werden beschattende Gehölze zurückgeschnitten und Steinhaufen für Zauneidechsen geschaffen. All dies kann aber im Rahmen der Baumaßnahmen in diesem Herbst erledigt werden; andernfalls hätte das gesamte Projekt bis zum Herbst 2015 warten müssen.

Der Ölunfall in der Abt-Moosmüller-Straße im Juli hatte zwar einiges Aufhebens erzeugt, letztendlich aber keine negativen Auswirkungen auf die Baumaßnahme. Im Gegenteil kann sogar ein Teil des Schlammaushubs als Versicherungsfall abgerechnet werden – ein kleiner Lichtblick angesichts der Baukosten für alle drei Becken von insgesamt (je nach Kontamination des Aushubs) bis zu 620.000 Euro!


 

Erstellungsdatum: 08. Oktober 2014, Mittwoch