Wappen von Vilgertshofen

Ortsplan

Link zum Ortsplan der Gemeinde Vilgertshofen

Gemeindeverwaltung

Foto: Gebäude der Gemeindeverwaltung

Rathausstr. 41
86946 Vilgertshofen

Zum Rathaus

Achtung! Während des Rathausumbaus finden Sie die Gemeindeverwaltung im Obergeschoss des Bürgerhauses (zwischen Rathaus und Feuerwehrhaus).

Tel. 0 81 94 - 333
Fax: 0 81 94 - 99 97 79
gemeinde@vilgertshofen.de

Sprechzeiten:
Montag 8.00 bis 11.00 Uhr,
Mittwoch 8.00 bis 12.00 Uhr,
Donnerstag 15.00 bis 18.00 Uhr

Aktuelle Nachrichten aus der Region (LT)

Wetter

Besonderheiten

Statue des Lechhansl (Johann Baptist Baader) in der Kapelle seines Geburtsorts Lechmühlen.

Der "Lechhansl"

Ein Ortsansässiger wurde weit über die Grenzen des Landkreises hinweg bekannt: Johann Baptist Baader, der „Lechhansl“ kam 1717 in der Lenzermühle in Lechmühlen zur Welt und wurde in Mundraching getauft. Von seinem Lehrer Johann Georg Bergmüller lernte er sein Handwerk, die Malerei.

Bekannt wurde er durch die Fassadenmalerei an seinem Elternhaus, welches um 1920 komplett abgebrannt ist. Während vieler Italienreisen beeinflusste ihn vor allem die venezianische Malerei. Viele Jahre war der „Lechhansl“ Hauptmaler des Klosters Wessobrunn. Die Deckenfresken in der Klosterkirche gelten als sein wichtigstes Gemälde.

Das Besondere an der Kunst von Baader: Er verstand es, Themen aus dem Alltagsleben der Region mit religiösen Themen zu verbinden. So malte er biblische Situationen, in denen die Figuren die Lechroaner Tracht tragen. In fast jeder Wirtschaft im Umkreis fand sich damals ein Bild des „Lechhansl“.

Alte Schule

Emailletafeln mit Hausnamen

Die alteingesessenen Mundrachinger Frauen Anni Sacher und Ursula Kögl kamen vor einigen Jahren auf die Idee, alte Hausnamen im Ort wieder in Erinnerung zu rufen und sammelten Informationen zu den ehemaligen Bewohnern, deren Tätigkeiten und Besonderheiten.

Dann ließen sie Emailletafeln anfertigen, die nun an den Häusern befestigt sind. So können Einheimische und Besucher jetzt erfahren, wo der „Bäcker-Bauer“ wohnte, der „Sattlermann“ zu Hause war und welches Haus „Beim Küster“ genannt wurde. Die Schilder sind oft mit einer Jahreszahl versehen, die aussagt wann das Gebäude entstanden ist.

Alte Hausnamen

Nr. 1: Beim Hohlmann

Nr. 2: Klasen, Klostermann, Glaser

Nr. 3: Zum Bergschmied

Nr. 4: Weberthoma, dann Weberbene, Maurercaspar 

Nr. 4½: Beim Rassler

Nr. 5: Zum Weber

Nr. 6: Zum Uhler 

Nr. 7: Beim Tonelle

Nr. 8: Beim Küster

Nr. 9: Beim Schmied, Beim Rassler

Nr. 10: Alte Hohlmann, zum Hader

Nr. 11: Beim alten Böd, Schuster

Nr. 11½: Wohnhaus, Pfründehaus zu Haus Nr. 11

Nr. 12: Beim Festner, Festnerbauer

Nr. 13: Beim Bäder, Bäderbauer

Nr. 14: Schifiadel

Nr. 15: Zum Lippen 

Nr. 16: Satlermann

Nr. 17: Zum Franzen

Nr. 18: Zum Schuaster

Nr. 18½: Beim Veitl

Nr. 19: Zum Menter

Nr. 20: Beim Mesmer, beim Schäffler

Nr. 21: Beim Burlartenbauer

Nr. 21½: seit 1800 Nebengütl von Nr. 21, später Austragsteil

Nr. 22: Beim Jodl-Bauer

Nr. 23: Beim Jakobenbauer

Nr. 24: Beim Wirt – Tafernwirth

Nr. 25: Beim Neuhäusler

Nr. 26: St. Vitus

Nr. 27: Schulhaus

Nr. 28: Beim Kramer

Nr. 29: Wohnhaus

Nr. 30: Andreas Bader, Neubau 1878

Nr. 31: Alter Bader

Nr. 32: Wohnhaus erbaut von Thomas Herz

Nr. 33: Galger Ulrich

Nr. 34: Neubau 1925 von Johann Mohrenweiser

Nr. 35: Transformatorenstation