Kurzgeschichte der Gemeinde Vilgertshofen
Der Name der Gemeinde Vilgertshofen, den sie seit 15. Mai 1973 führt, wurde gewählt, da der gleichnamige Weiler des Ortes Stadl durch seine Wallfahrtskirche und die alljährliche "Stumme Prozession" weithin bekannt ist. Vilgertshofen taucht schon um 940 in einem Kalendarium des Klosters Wessobrunn als "Villigundhouen" auf. Über die Gründungen der vier Ortsteile ist Näheres nicht bekannt. Ihre Entstehung dürfte wohl in der Zeit nach der Beendigung der Völkerwanderung liegen. Lediglich am östlichen Ortsrand von Mundraching gefundene Gräber mit Beigaben weisen in die Zeit der germanischen Besiedlung. Im Gebiet der heutigen Gemeinde künden noch sieben große Hügelgräber im "Buch" südlich von Mundraching und vier Gräber nördlich des Weilers Vilgertshofen in der Stadler Flur von der Hallstattzeit. In den Ortsteilen Issing, Mundraching und Pflugdorf befanden sich ehemals Sitze von Adeligen, deren Namen im Frühmittelalter immer wieder in Urkunden erwähnt werden.



