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Auf dem Weg zur eigenen Pfarrei

Heinrich, Kirchherr zu Issing, ist der erste nachgewiesene Inhaber der Pfarrei Issing. Es kann heute nicht mehr nachverfolgt werden, ob Issing im 14. und 15. Jahrhundert von Klostergeistlichen oder Laienpriestern pastorisiert wurde. 1512 kam ein ständiger Kaplan nach Issing und die Einwohner mussten ihm Wohnung und Verpflegung zusichern. In diese Zeit fällt wohl auch der Bau der ersten gotischen Kirche, welche in der Dorfmitte gestanden haben soll. Geistliche kamen und gingen in der Folge und wurden vom Kloster Wessobrunn nicht besonders gut bezahlt.

Der Dreißigjährige Krieg forderte auch in Issing seinen Tribut, vor allem bedingt durch die Lage an der Verbindungsstraße Weilheim - Landsberg: ein Großteil des Ortes ging in Flammen auf, die Pest wütete und ließ die Bevölkerung schrumpfen. Nach dem Krieg übernahm das Kloster Wessobrunn wieder die seelsorgerische Betreuung im Ort, wobei der Plan Formen annahm, Issing und Mundraching zu einem gemeinsamen Seelsorgerbereich mit Mittelpunkt Vilgertshofen zusammenzufassen. Der Pfarrhof Issing sollte gemäß dem Wessobrunner Abt nach Vilgertshofen verlegt und die dortige Wallfahrtskirche vergrößert werden. Die Issinger beschwerten sich daraufhin vergeblich beim Ordinariat in Augsburg. Das alte Issinger Pfarrhaus verwaiste.

Zwischen 1720 und 1733 entfachte der Streit zwischen dem Kloster Wessobrunn und dem reichen und kinderlosen Bauern Wirt Schwabbauer. Dieser hatte auf der Südseite der Kirche eine Altöttinger Rundkapelle errichtet und ein Benefizium gestiftet  – gegen den Willen des Klosters, welches folglich den Abriss anordnete. Wessobrunn nämlich sah die Wallfahrt nach Vilgertshofen in Gefahr. 1805 nach dem Dekret der Pfarrauflösung wurde Issing der Pfarrei Thaining zugeordnet, 1817 jedoch schon ein eigener Pfarrhof gebaut und das Dorf 1845 schließlich zur eigenen Pfarrei erhoben.