Wappen von Vilgertshofen

Ortsplan

Link zum Ortsplan der Gemeinde Vilgertshofen

Gemeindeverwaltung

Foto: Gebäude der Gemeindeverwaltung

Rathausstr. 41
86946 Vilgertshofen

Zum Rathaus

Achtung! Während des Rathausumbaus finden Sie die Gemeindeverwaltung im Obergeschoss des Bürgerhauses (zwischen Rathaus und Feuerwehrhaus).

Tel. 0 81 94 - 333
Fax: 0 81 94 - 99 97 79
gemeinde@vilgertshofen.de

Sprechzeiten:
Montag 8.00 bis 11.00 Uhr,
Mittwoch 8.00 bis 12.00 Uhr,
Donnerstag 15.00 bis 18.00 Uhr

Aktuelle Nachrichten aus der Region (LT)

Wetter

Weitere Entwicklung des Dorfes

1717 entflammte ein großes Feuer in Issing, als das ganze Dorf mit Ausnahme des Wirts zu einem Bittgang nach Ludenhausen aufgebrochen war. Im Haus des Bäckers Nr. 17 brach das Feuer aus, breitete sich unter anderem weiter aus auf das Wirtshaus, Nr. 20, und erfasste auch die Anwesen Nr. 18 „Beim Lachenander“ und Nr. 19 „Beim Fesenbauer“. Der Wirt konnte nach dem Wiederaufbau seine Schulden nicht mehr bezahlen und musste 1720 verkaufen.

Um 1800 wurde mit der Hausnummerierung begonnen. Das Haus Stolz, Wessobrunner Straße 11, war damals das erste Anwesen am südlichen Dorfrand und bekam so die Hausnummer 1. Um 1850 zählte Issing 58 Häuser, das Anwesen „Beim Mathes“ (früher „Beim Schober“) hatte die letzte Hausnummer 58. Alle dazukommenden Anwesen erhielten die nächsthöhere Nummer. So befand sich das Haus mit der Nummer 59, der Pfarrhof, neben Nummer 1. Die kleinsten Anwesen waren in der „Judengasse“ zu finden, die größten „in der Höll“ droben. Das Wegenetz ist bis heute im Wesentlichen unverändert.

Das Motiv links entstammt einer alten Postkarte von Issing aus dem Jahr 1900. Das Kreuz links steht mittlerweile vor dem Anwesen der Familie Moser. Zu Zeiten ohne Wasserleitung stand hier ebenfalls noch ein Wassergrand. Bis heute scheint sich der Ausblick von dieser Stelle auf die Kirche kaum verändert zu haben.

Wohl einer der schönsten Hausgiebel im Ort um das Jahr 1910, der bis heute erhalten geblieben ist.

Das Anwesen mit dem Hausnamen Anamüller (Haus Schmid) – dem genauen Betrachter fällt auf, dass hier ein Schreiner gewohnt haben muss: ein Gartenzaun mit gehobelten Latten, Verzierungen an Haustüre und Balkon. Auf dem Bild der alte Gemeindediener Xaver Schmid.

Rechts der Ortsplan von Issing um 1850. Das Wegenetz ist im Wesentlichen bis heute unverändert geblieben.

 

1810 konnte Issing 58 Wohnhäuser aufweisen (2 ganze Bauern, 6 Halbhöfe, 2 Viertelhöfe sowie einige Söldnerhäuser). Es gab allerdings noch kein eigenes Schulhaus im Ort. Der damalige Lehrer Böck wohnte und unterrichtete im eigenen Haus – neben dem Lehrerdienst arbeitete er noch als Organist und Mesner und verdiente sich so 135 Gulden und 19 Kreuzer.