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Entwicklung der Dorfstruktur

Alte Dorfansicht von Mundraching

Im Bayrischen Urbarregister von 1280 werden mehrere Mundrachinger Höfe genannt. Im 15. Jahrhundert gehörte der Ort zum Pflegeamt Rauhenlechsberg und konnte 23 Anwesen aufweisen, dazu kamen 6 Anwesen in Lechmühlen und eines im Römerkessel.

1671 gab es in Mundraching 15 Anwesen, davon ein großer Hof oberhalb der Kirche mit 2 Rössern, 1 Fohlen, 3 Kühen, 1 Kalb, 1 Schwein plus Getreideanbau. Dies zeigt, dass die Landwirtschaft sehr aufwändig war, denn selbst der größte Hof hatte nur 3 Kühe. Die Zahl der Anwesen nahm zu, genauso jedoch die Armut. 1721 waren es 23 Anwesen im Dorf.

Anwesen beim "Jodl-Baur", dem größten Hof in Mundraching

Die Bauern mussten Abgaben leisten an die Grundherren (Kastenamt Rauhenslechberg, Kloster Wessobrunn, Kloster Rottenbuch) in Form von Naturalien („10. Teil der Ernte“). Die Gemeinde verteilte 1811 an jeden Bauer 32 Tagwerk aus ihrem Grund. 1898 erwarb die Gemeinde 56 Tagwerk Herrschaftswald von Pflugdorf. Mit den Jahren standen Mundraching wieder 122 Tagwerk Gemeindewald zur Verfügung – aus diesem Ertrag konnten nahezu alle Gemeindebedürfnisse gedeckt werden.

Anfang der 1960er Jahre konnte Mundraching 500 ha landwirtschaftliche Nutzfläche aufweisen, davon 100 ha Acker, 130 ha Wiesen und 120 ha Wald. Um die Einwohnerzahl von 175 zu erhöhen, wurden 7 Tagwerk erschlossen und mit 21 neuen Häusern bebaut

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