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Kirche St. Vitus und Entwicklung der Pfarrei

Alte Aufnahme St. Vitus

Auf der Nordwestseite des Dorfes liegt die Filialkirche St. Vitus. In ihr sind fünf Bauperionden zu erkennen. So stammt der spägotische Chor aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. 1691/92 wurde von dem bekannten Barockbaumeister Johann Schmuzer aus Wessobrunn – gleichzeitig mit der Wallfahrtskirche Vilgertshofen –  das Kirchenschiff umgebaut und der Stuck restauriert. Es handelt sich bereits um den dritten Bau an dieser Stelle nach einer romanischen und gotischen Vorgängerin. 1720 folgt der Anbau einer Sakristei, 1801 der Bau des Ostturms mit Satteldach und 1957 die Verlängerung des Gotteshauses nach Westen.

Die Kirche zeichnet sich aus durch  eine sehr plastisch wirkende Stuckdekoration von 1692, vorwiegend aus Blättern, Muscheln und Engelsköpfen. Auf dem barocken Hochaltar steht eine Holzfigur des Kirchenpatrons aus 1724. Die Seitenaltäre des Stukkateurs Tassilo Zöpf aus Stuckmarmor stammen aus der abgebrochenen Wessobrunner Klosterkirche. In der Kirche befinden sich außerdem Holzfiguren des Schnitzers Johann Luidl, wie etwa die beiden Hauptfiguren St. Vitus und St. Michael, seine Frühwerke. Ein besonderes Einzelkunstwerk ist ein Bild von Mutter Anna mit Maria und dem Jesuskind aus der spätgotischen Zeit um 1430.

Innenansicht der Kirche mit Hauptaltar und Seitenaltären nach Abschluss der Renovierungsarbeiten 2001

Kirchenrenovierung

Bei der Kirchenrenovierung von 1996 bis 2001 stießen die Arbeiter im Inneren der heutigen Dorfkirche St. Vitus auf Fundamentreste eines romanischen Kirchenbaus von etwa 1200. Innerhalb des heutigen Chores wurden z. B. Fundamente einer halbrunden Apsis freigelegt, eine Münze und Kieselpflaster. Weiterhin stellte man fest, dass das linke Seitenaltarbild wohl nicht vom „Lechhansl“ Johann Baptist Baader stammt, wie bisher angenommen wurde.

Bis 1550 besaß Mundraching eigene pfarrliche Rechte, jedoch ohne eigenen Pfarrer und Pfarrhof. 1686 wurde der Pfarrsitz nach Vilgertshofen verlegt. Nach der Säkularisation wurde Mundraching 1806 als Filialkirche Stadl zugeteilt.

 

St. Antoniuskapelle

1618 ließ der Bauer Georg Berchtold aus der Bremau am Südwestrand des Dorfes die St. Antoniuskapelle bauen. Andechs-Wallfahrer aus Schwaben besuchten diese oft. Sechs Votivtafeln zeugen von Wundertaten, die in zahlreichen Legenden zusammengetragen wurden. Die Kapelle enthält einen kleinen Renaissance-Altar mit einem alten Vesperbild.