Dorfgeschichte Issing

Issing ist ein Ort aus der Zeit der Völkerwanderungen: etwa im 6. Jahrhundert kamen Bajuwarenvölker aus Böhmen in die Region. Es wird jedoch angenommen, dass bereits lange davor eine Siedlung an den Ufern des blinden Sees bestanden haben soll – dieser ist längst ausgetrocknet – und die Gegend, zum uralten bayerischen Kulturland gehörend, schon in der Hügelgräberzeit um 1500 v. Chr. besiedelt war. Issing wird im Jahr 1033 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, als die Edelfrau Beatrix ein Gut in „Villa Ussingen" kaufte und dieses durch Berthold von Staufen an das Kloster Wessobrunn weitergab. Seither ist die Geschichte Issings eng mit der von Wessobrunn verbunden.